Age of Sigmar Legacy Kampagne – Der zweite Spielbericht, dieses mal von Michael

Tja so stehen wir nun hier am Rande dieser Lichtung mit einer magischen Quelle
in der Mitte. Zumindest hoffen wir das es eine magische Quelle ist, naja
eigentlich hofft das nur unser Anführer, denn der ist schließlich ein Frosch.
Genau ein Frosch ist er, so ein Blödmann. Aber was will man erwarten, wenn man
anstatt gegen die Feinde der Order zu ziehen, man in einen verwunschenen Wald
zieht nur um dort eventuell magische Schätze oder Gold zu finden. Wie sollen
Schätze uns zur Ruhm und Ehre verhelfen, wenn wir die Feinde der Order nicht im
Kampf ehrenhaft zerschlagen? Vor mehr als 2 Wochen hat man eine Frigate
losgeschickt, diese ist bisher nicht zurückgekehrt. Nun geht unser Anführer
davon aus, dass die Besatzung die Schätze für sich behalten möchte, anscheinend
ist er vom Wahn besessen. Aber gut Meutern will noch niemand, noch ist uns
nichts passiert. Wir sind also losmarschiert, auf der Suche nach der verschollen
Frigate, Schätzen Ruhm und Ehre. Und irgendwann trafen wir in dem verwunschenen
Wald auf 3 Frauen, die aus der Luft Garn sponnen. Das konnte ja nichts gutes
bedeuten, zumal der Wald eindeutig magisch war, denn sobald wir eine kleine
Schneise freigelegt hatten um uns besser zu bewegen, wucherte diese direkt
wieder zu. Und was macht unser, dem mit Sicherheit dem Wahn verfallener
Anführer? Er fängt an auf die Frauen einzureden und versucht sie auch noch
anzufassen. Wer kommt denn an so einem Ort auf so eine Idee? Nun ja unser
Anführer halt. Die ersten 2 Frauen lösen sich einfach auf, aber es ist ja noch
eine dritte anwesend, die sollte man also auch anfassen, aber die mag das auch
nicht. Sie verwandelt ihn in einen Frosch und meint noch da hinten sei eine
Quelle, die vielleicht magische Energie hat um die Verwandlung rückgängig zu machen.

Tja und so stehen wir nun hier am Rande dieser Lichtung mit seiner magischen
Quelle in der Mitte. Aber anscheinend haben wir nicht den einzigen wahnsinnigen
und gierigen Anführer, denn von der anderen Seite der Lichtung können wir auch
ein quaken hören und einen gleich aussehenden Frosch sehen. Dieser ist umringt
von dutzenden wüstenfarbigen Skinks. In der Nähe kann ich auch noch einen
Razordon samt Treiber ausmachen. Nun kommen wir vielleicht doch noch zu Ruhm und
Ehre, wobei wir eigentlich derselben Allianz angehören. Aber ich mag keine gelbe
stinkende Echsen. Vor allen nicht wenn sie die Quelle als Ziel haben und diese
dann versiegt, das ständige quaken unseres Anführers strapaziert schon jetzt
meine Nerven. Irgendwie scheinen diese Skinks aber von unserem Erscheinen
unberührt zu sein. Denn sofort treten sie ihren Frosch in Richtung Brunnen.
Wahrscheinlich sind die einfach so kurzsichtig, denn sonst hätten die doch
direkt fliehen müssen, bei dem Anblick unserer polierten und glänzenden
Rüstungen, denn poliert wird auch im verwunschensten Wald. Nun springt dieser
Frosch auf der anderen Seite auch noch mit riesigen Sprüngen zur Quelle. Aber
natürlich wahrscheinlich war diese Echse da drüben nackt und vom Hunger ganz
abgemagert, so kann er natürlich auch als Frosch viel schneller sein, als unser
wohlgenährter Anführer in seiner kompletten Montur. Und wir müssen mit Schrecken
mit ansehen, wie nicht nur der Echsenfrosch schon fast an der Quelle ist,
sondern diese ausgemergelten Skinks losrennen und auch direkt an der Quelle
sind. Nun denn wir haben uns gesammelt und sind wild entschlossen diese Bande
den Gar aus zu machen. Kaum will ich meinen Anführer in den Allerwertesten
treten hören wir ein jämmerliches Quaken. Allerdings lullt uns dieses Quaken so
ein, das wir nicht daran denken unseren Feind zu erschlagen, sondern eher
friedlich hier zu verweilen und uns dem schönen Wetter zu widmen. Ein komisches
quaken von unserem Anführer, bei dem ich nicht sagen kann aus welchem Froschende
dieses austrat, holt mich auf den Boden zurück und ich trete ihn wie schon
geplant in Richtung Quelle. Anscheinend ist er völlig überfordert so schnell so
weit zu kommen, dass er direkt danach über seine Froschschenkel stolpert und
kaum weiter in Richtung Quelle kommt, so dass ich jetzt schon weiß, das wird ein
langer Tag heute. Da die Skinks nun doch beträchtlich Nah waren quakte unser
Anführer auch dieses einlullende Quaken und anscheinend hatte es dieselbe
Wirkung auf diese gegnerische Brut. Der gelbe Frosch sprang auf den Brunnen Rand
und nichts passierte, und somit sprang er wieder runter und stand daneben. Die
ganzen Skinks, es müssen an die 50 gewesen sein umringten nun den Frosch am
Brunnen, während dieser Razordon von seinen Treibern über deren rechte Flanke
getrieben wurde. Nun denn auf sie mit Gebrüll, aber nein dieses jammernde Quaken
kam schon wieder. Und so standen wir hier rum, unser Anführer führte uns nicht
an und wir blickten uns unschlüssig an, denn anscheinend half die Quelle nicht,
aber da die Sonne schöner war als die Wüstenskinks verschoben wir uns nur ein
wenig in unseren Reihen.

Aber immerhin quakte unser Anführer die Skinks auch wieder an. Warum folgen wir
eigentlich einem fetten Frosch? Und warum sind wir eigentlich hier, wo es doch
anscheinend keine Schätze und noch weniger Ruhm und Ehre hier gibt? Fragen über
Fragen, aber jetzt sprang dieser Wüstenfrosch auf der Gegenseite, es muss ja ein
Wüstenfrosch sein, bei Wüstenskinks, wieder auf den Brunnen. Der Razordon
bewegte sich nun weiter auf uns zu, anscheinend hatte die Sonne nicht so die
betörende Wirkung auf die Wüstenbewohner als auf uns, gut die sind mit
Sicherheit abgehärtet, aber nach einigen Tagen im Wald ist die Sonne einfach
schön zu sehen. Aber mehr als das passierte nach dem Quaken unseres
Froschführers auch nicht. Und siehe da auf einmal verwandelte sich der Frosch in
einen ausgemergelten Wüstenpriester zurück, selbst einen komischen Stock und
Federn hatte der mit verwandelt. Und was macht dieser Feigling? Wedelt mit
seinem Stock, die Luft um seine Brut wabert ein wenig und dann verzieht der sich
sprintender Weise in den Wald. Wie sollen wir da hinterherkommen? Genau, gar
nicht. Aber er hat alle seine Leute als Opfer zurückgelassen, diese müssen dann
also leiden. Sein Razordon schob sich nun zwischen Skinks und uns, seine 3
Treiber hingen etwas zurück. Und als wir uns endlich von der Sonne losreißen
konnten, zerschossen wir diesen stinkenden Razordon und ein paar seiner Treiber.
Anschließend rannte die nun wild entschlossene Company in den Nahkampf und
zerpflückte die Skinks reihenweise. Der wilde Gegenschlag verpuffte recht
ordentlich an unseren blitzenden Rüstungen und wir im Gegenzug zerschossen, den
letzten Treiber, einige Skinks und im Nahkampf die restlichen Skinks. Den feigen
Priester haben wir leider nicht mehr finden können…

Tja so stehen wir nun in der Mitte dieser Lichtung, Ruhm und Ehre haben wir eher
nicht gefunden, die Frigate auch nicht und Schätze erst Recht nicht.

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